Katheterablation bei WPW-Syndrom

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von TuppiSchleife am 19.06.2011 um 16:13 Uhr an: Prof. Dr. Haverkamp und Team

Sehr geehrter Prof. Dr. Haverkamp,

nachdem bei mir durch Zufall (allerdings schon vor einigen Jahren) ein angeborenes WPW-Syndrom festgestellt wurde und ich die seltenen Tachykardien (1-2mal/Monat) gut durch Vagusmanöver "im Griff" hatte, mehren sich leider seit 2006 die Tachykardien und sind auch nicht mehr so gut durch mich zu beenden.
Bisher bin ich ohne Medikamente ausgekommen und auch ansonsten nicht in Behandlung wegen des WPW-Syndroms; lediglich in den Schwangerschaften wurde ich strenger überwacht.
In denselben wurde mir auch zur späteren Ablation geraten, bisher hatte ich jedoch kein gutes Gefühl und habe diese OP deshalb vor mich hergeschoben.
Die Häufung der Tachykardien (inzwischen 5-8 mal/ Monat, mitunter sogar 2-3/Woche) und meine insgesamt immer mehr nachlassende Konstituion in einem Alter von gerade mal 39 Jahren haben mir nun auch die Notwendigkeit einer OP vor Augen geführt.

Bitte teilen Sie mir kurz den weiteren Ablauf mit, wenn ich die OP in der Charite vornehmen lassen möchte und wie schnell (noch dieses Jahr?) die Ablation möglich wäre, wie lange muss man danach (komplikationsfreien Verlauf vorausgesetzt) im Krankenhaus bleiben, wann in etwa ist man wieder arbeits- und auch sonst voll leistungsfähig?

Eine Überweisung meines Hausartzes zum Kardiologen habe ich bereits, jedoch war ich noch nicht bei einem.

Ich bedanke mich vielmals für Ihre Auskunft und hoffe, dass Sie mir ein wenig die Angst vor dem Eingriff nehmen können.
Mit freundlichen Grüßen

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Wolf-Parkinson-White Syndrom

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Wir sehen bei WPW-Syndrom mit Episoden von Herzrasen, wie von Ihnen beschreiben ebenfalls die Katheterablation als die sinnvollste Maßnahme. Diese ist heutzutage die Standardbehandlung des WPW-Syndroms. Wenn Sie die Ablation in der Charité durchführen lassen möchten würden wir vorschlagen, dass Sie einen Termin in unserer rhythmologischen Sprechstunde vereinbaren. Die Telefonnummer finden Sie auf unserer Internet-Seite (http://kardio-cvk.charite.de/patienten/). Der spätere stationäre Aufenthalt für die Ablation dauert in der Regel 3 Tage.

Ihr Prof. Dr. Haverkamp und Team
Charité - Universitätsklinikum Berlin

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