Herzunterstützungssysteme (VAD)

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von rainbow am 02.08.2013 um 10:22 Uhr

Sehr geehrtes Ärzteteam,

erst einmal vielen Dank, dass Sie sich Zeit nehmen, um Fragen zu beantworten, die Patientin/Angehörige oft haben und leider vom eigenen Arzt nicht so gut und verständlich kommuniziert werden.
Mein Vater (63 Jahre) hatte vor ca. 15 Jahren eine künstliche Aortenklappe bekommen. Seitdem verschlechtert sich der Herzbefund von Jahr zu Jahr. Inzwischen hat er schon ein ICD-CRT System und ein ICD implantiert bekommen. Die aktuellen Diagnosen sind: kardiale Dekompensation bei atrialer Tachykardie, hochgradig eingeschränkte systolischer linksventrikulärer Pumpfunktion, hypertensive Kardiomyopathie, mittelgradige Mitralinsuffizienz, Niereninsuffizienz Grad IV, eine KHK konnte nach einem Herzkatheter ausgeschlossen werden. Er lag gerade wieder im Krankenhaus wegen stark ausgeprägter Ödeme (Bauch und Füsse/Beine), Dyspnoe, Zyanose. Leider konnte der Zustand kaum verbessert werden und er ist wieder zu Hause. Nun meine Frage: Würde er für ein künstliches Herz (Herzunterstüzungssystem - VAD) noch in Frage kommen? Die Ärzte sprechen gar nicht über diese Möglichkeit. Ich habe selbst nachgelesen, dass es das gibt. Über Ihre Einschätzung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Er kann gar nichts mehr machen, da jede Aktivität mit Luftnot einhergeht und er immer sehr müde ist.
Mit sommerlichen Grüße verbleibt
rainbow

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Herz - Frage an das Spezialistenteam

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MfG
G.Schramm

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