wer kann mir helfen,was kann ich tun,damit es mir wieder besser geht?welche krankheit habe ich?

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von Hg11582 am 24.08.2011 um 11:43 Uhr an: Prof. Dr. Haverkamp und Team

ich habe in 2010 viel gearbeitet,hatte stress u. ärger.ich war oft müde,abgeschlagen,habe im bett gefroren.ich habe seit okt.2010 zusammenzucken meines körpers im leigen u.sitzen(anlehnen),sobald ich die augen schloss(nach ca. 2min.)das war sehr schmerzhaft(wie elektrischer schlag)u.ich fühlte mich 2-3std.schlecht.beim hausarzt war puls niedrig45 u.blutdr.ok.120.im februar2011war es schlechter,zusammenzucken täglich,keine energie mehr.beim hausarzt puls niedrig39,blutdr.ok120.das ekg war holprig.wurde überwiesen zum kardiologen.festgestellt wurden herzrythmusstörungen,medikament tambocor mite50mg.nach 4wochen keine besserung,überweisung in herzklinik coswig zur katheteruntersuchung.befund kein arterienverschluss.paroxysmales vorhofflimmern-aktuell sinusrythmus.brady tachykardi syndrom.kardiovaskuläres risikoprofil,arterielle hypertonie beihypertensiver herzkrankheit,nikotin abusus(ich habe noch nie geraucht),hypokaliämie.medikamente ass100 010,flecainid50 101,ramipril2,5 100(nicht vertragen>atacand8mg 0,5),metoprololsucc 47,5 100.ich fühlte mich sehr schwach,konnte kein auto fahren,schlapp,spazierengehen nur wenige meter.weiterhin zusammenzucken im liegen u. sitzen(anlehnen)nach 2min augen zu.mund trocken.körper völlig verkramft.blubbern auf der linken seite,spontanes muskelzucken am arm u. bein,rücken unten links,unterer bauch,brustkorb rechts.puls zw.40u.55,blutdr.zw90u.110.bei puls45 einschlafen der arme nachts(kribbeln).im mai leichtekörperliche besserung(entzündungsparameter besser,myokarditis).oft blubbern im bauch,nach zusammenzucken fühlte ich mich immer schlapper als zuvor(wie 3000m gelaufen),puls zw.45u.60,blutdr.zw.110u.125.im juni gehe ich wieder 4std.arbeiten.ich bin auf einmal sehr schreckhaft(nerven liegen blank)bei berührung zucken,oder lärm(telefonklingel).kopfhaut kribbelt u.spannt(zu enge badekappe).ich mache entspannungsübungen u. gehe etwas spazieren(5min).die stärke des zusammenzuckens ist weniger geworden(eigendiagnose nervenenden spontan entladen).bei körperlicher tätigkeit(bücken,heben,tragen)schnelles u.starkes verkrampfen im unteren bauch,links unterm herz,drückt aufs herz u.oberer brustkorb.im juli langzeitekg mit herzrythmusstörung u.flimmern.jetzt aktuell im sitzen verkrampfen unterer bauch,zieht nach links unters herz,drückt gegen herz,obere brust verkrampft(wie gürtel enger geschnallt).lege ich die rechte handfläche leicht auf linke herzgegend ,löst sich der krampf an dieser stelle etwas.hand wieder weg,dannkrampf wieder stärker.wenn ich es schaffe entspannt zu sein ,ist das zusammenzucken weniger.mache jetzt 4min gymnastik 2xw woche,täglich 10min spazieren.in den 10min geht es mir am besten.puls zw.50u.65,blutdr. zw.110u.130.jetzige medikamente flecainid100 0,5/0/0,5 atacand 0,5/0/0 ass100 0/1/0.besteht ein zusammenhang(mangelversorgung durch niedrigen puls bei nerven u. muskeln)mit verkrampfen u. herzrytmusstörungen?habe termin bei neurologen/psycho ende september.ich bin 47jahre,173cm 62kg. nichtraucher kein alkohol.würde mich über eine antwort sehr freuen.

Antworten

Herzrhythmusstörungen

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Paroxysmales Vorhofflimmern könnte sicherlich einen Teil ihrer Beschwerden mitverursachen. Um nachzuweisen, wie viel an Symptomatik durch das Vorhofflimmern bedingt ist, eignet sich am besten ein Langzeit-EKG (idealer Weise für mehrere Tage).

Hierbei können dann empfundene Beschwerden mit dem EKG-Rhythmus zu diesem Zeitpunkt korreliert werden. Sollten die Beschwerden durch das Vorhofflimmern ausgelöst sein, wäre es sinnvoll über die Durchführung einer Katheterablation des Vorhofflimmerns nachzudenken, da ja die medikamentöse Therapie dann nicht mehr ausreichend effektiv wäre.

Möglicherweise sind die Beschwerden auch durch einen zu langsamen Puls bedingt. Auch das lässt sich im Rahmen einer Langzeit-EKG beurteilen.

Wir empfehlen Ihnen daher, sich in einer rhythmologischen Ambulanz zur Durchführung eines mehrtägigen Langzeit-EKGs vorzustellen und in Abhängigkeit davon die weiteren therapeutischen Schritte zu planen.

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Prof. Dr. Haverkamp und Team
Charité- Universitätsklinikum Berlin

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